Die Welt ist nur wegen dir so kacke

Heute etwas Weltfrieden, mit Liebe das Böse besiegen!

Immer wieder versuche ich, Menschen zu erklären, dass Hass, Wut oder Aggressivität nicht die Lösung für alles ist. Mit Zorn erzielt man keinen Weltfrieden. Doch was Jesus einst versuchte zu predigen, kann heutzutage leider von vielen immer noch nicht umgesetzt werden. Seit über 2000 Jahren haben wir es nicht geschafft, unser Herz zu öffnen und das Böse zu besiegen. Auch wenn du dich jetzt vielleicht nicht angesprochen fühlst; doch ich behaupte, schätzungsweise 95% der Deutschen ringen mit dem, was ich in den nächsten Abschnitten erläutere. Wie leicht man in Liebe handeln kann, sollen nachfolgende Worte und ein kleines Video zeigen. 

Mit Liebe die Welt verändern

Mit Liebe die Welt formen

Mit Liebe in Sekunden das Böse besiegen

Immer wieder höre ich Argumente, die für Gewalt, Zorn, Hass oder hinterlistige Taten sprechen, doch es gibt keinen einzigen Grund, warum die Argumente gerechtfertigt sind. Denn all diese Taten und Gefühle werden einst wie ein Boomerang zurück zum Absender gelangen. Unser eigener Zorn und die Lust nach Rache verstimmen unseren Geist und unser Mitgefühl. Der Charakter wird kalt und herzlos. Wir können nicht verlangen, geliebt zu werden, wenn wir selbst gegen andere Rachepläne schmieden oder Zorn entwickeln. Wir Menschen suchen ständig nach einer glücklichen und liebevollen Partnerschaft, merken aber nicht, dass wir damit nur unsere fehlende Liebe zu allem und jedem ausgleichen wollen. Zu unserem natürlichen Mitgefühl haben wir meist keinen Zugang!

Lange war ich von der Wut und dem Hass zerfressen, doch genau aus diesem Grund kann ich heute die Kraft der Herzlichkeit und des Guten besser nutzen. Natürlich gibt es auch einige Situationen in denen ich besser reagieren könnte, doch mein Zugang zur bedingungslosen Liebe baut sich täglich aus. Wie leicht es ist, das Böse zu vertreiben, zeigt folgendes Video. In diesem Beispiel konnte ein kleines Stück Pizza viel bewirken.

Die Herzlichkeit und die Ruhe des Kellners haben in Bruchteilen den Kampf beenden können. Was wir nicht sehen, er hat noch viel mehr erreicht!

Kleine Tat, große Wirkung

Wissenschaftler haben herausgefunden: Wenn uns Menschen ein positives Ereignis widerfährt, dann sind wir auch bereit, unser Glück in Form von Nächstenliebe zu teilen.  In diesem Video sehen wir fünf Personen, die diesen Vorgang hautnah miterleben – die beiden streitenden Personen und die drei Gäste der Pizzeria. Die fünf Menschen haben die positive Auswirkung, aufgrund einer geschenkten Pizza, bewusst wahrgenommen und automatisch im Gehirn als Erfolgserlebnis abgespeichert. In Zukunft wird das Unterbewusstsein der genannten Personen bei jedem Streit genau dieses Ereignis als mögliche Handlungsentscheidung aufrufen.

Die drei Gäste haben unbewusst gelernt, dass beim Dazwischengehen nicht immer Kraft & Stärke benötigt wird. In zukünftigen Situationen wird der eine oder andere wohl nicht mehr nur zuschauen.

Zusätzlich kann jede gute Tat neue gute Taten erzielen. Dies hat z.B. Vera F. Birkenbihl in einem ihrer Vorträge mit der Gefälligkeitenkette erklärt.

Gefälligkeitenkette – Samariter Effekt

Eine gute Tat

Gefälligkeitenkette vertärkt gute Taten

Unter einer Gefälligkeitenkette bzw. dem Samariter-Effekt ist zu verstehen, dass jede positive Begegnung eines Menschen ihn wiederum in seinem Tun und Handeln ebenfalls positiv beeinflusst. So wurde damals wissenschaftlich festgestellt, dass Menschen die zehn Pfennig in einer Telefonzelle gefunden haben, kurz darauf in einer fingierten Situation hilfsbereiter waren.

Mit der Gefälligkeitenkette wollte Frau Birkenbihl, nach dem Vorbild von Dale Larsen und Matt Weinstein, dazu motivieren, jeden Tag etwas Positives zu bewirken, um somit viele weitere Gefälligkeiten und gute Taten hervorzurufen.

Ich finde den Samariter-Effekt beachtenswert und sehe darin vielleicht sogar die Lösung für den unrealistisch klingenden Weltfrieden. Einige interessante Ansätze zu diesem Thema findest du in meinen Artikel 9 Tipps für mehr Liebe auf der Welt.

Liebe, was ist das eigentlich?

Oft wird Liebe immer nur mit der romantischen, partnerschaftlichen Liebe assoziiert. Doch das Gefühl im Herzen ist mehr als nur für ein paar auserwählte Menschen bestimmt. Bei vielen endet der Teller schon nach dem Partner und der Familie, doch in Wirklichkeit gibt es für die Liebe keinen Tellerrand. Einige Menschen haben jedoch, aufgrund von Verletzungen, imaginäre Grenzen errichtet. Aus Selbstschutz können sie nicht lieben. Tief im Inneren haben sie jedoch nur das Bedürfnis, angenommen zu werden. Liebe ist also viel mehr, als nur die Liebe zu einem Partner. Die wahre Liebe beinhaltet also die tiefe Verbundenheit zu jedem Menschen und Lebewesen.

Warum soll ich meinem Peiniger vergeben?

Für eine friedliche Welt! Wie bereits erwähnt, können Zorn und Hass das eigene Selbst negativ beeinflussen. Jeder Mensch macht Fehler, doch manche schaffen es leider nicht, daraus zu lernen. Aber sind wir mal ehrlich: Wer von uns hat noch nie gesündigt? Hast du in deinem Leben noch nie einen Fehler begangen? Vielleicht war er nicht so schwerwiegend, aber kein Mensch ist perfekt.

Folgendes geschieht, wenn du nicht vergibst! Deine negative Energie breitest du auf andere Menschen aus. Natürlich geschieht das nicht bewusst, du wirst kaum bemerken, dass deine Handlungen und Entscheidungen aufgrund deiner negativen Erfahrungen geschehen. Ebenfalls werden durch deine unausgeglichene Lebensweise deine Psyche und dein Körper unter Stress gesetzt.

Ungünstige Gedanken haben jedoch nicht nur Auswirkungen auf deine Gesundheit, sondern auch auf dein soziales Umfeld. Wer sich in Hass, Wut und Vergangenheit badet, der formt auch solche Freunde, Menschen und andere Begegnungen. Dein Umfeld wird automatisch solche negativen Einstellungen haben und eigene Hass-Pakete mit sich rumschleppen.

Jemand, der in Liebe handelt, wird sich kaum von einem grummligen Menschen angezogen fühlen. Und eine grummlige Person kann von seinesgleichen nicht auf eine liebevolle Art beeinflusst werden. Dies hat wiederum Einfluss auf schwächere Personen. Denn Willensschwache lassen sich schneller auf den falschen Weg bringen.

Deine Einstellungen & Gefühle formen deine Umgebung

Der Weltfrieden liegt in deiner Hand

Der Weltfrieden liegt in deiner Hand

Wie kannst du verlangen, dass Menschen z.B beim Einkaufen lieb und freundlich zu dir sind, wenn du selber stets einen muffligen Gesichtsausdruck zeigst. Solange du deine Liebe nicht anderen schenken kannst, kann auch keiner einen Zugang zu dir finden. Es ist wie Domino, jeder negative Gedanke lässt bei deinem Gegenüber ebenfalls einen negativen Gedanken entstehen. Doch genauso ist es mit positiven Sachen.

Liebevolle Menschen haben daher auch selbst Einfluss, um andere Menschen positiv zu formen. Und keine Angst, es ist nicht schlimm, auf richtige Art und Weise geformt zu werden. Du musst es nur zulassen und lernen, das Gute zu erkennen!

Möchtest du mehr Liebe und Frieden auf der Welt verbreiten, solltest du nicht bei anderen Menschen anfangen – sondern bei dir.

Fang an, Liebe zu verteilen!
Komme ins Reine mit dir!

Gehst du mit Freude durch das Leben, steckst du auch andere Menschen damit an. Fang an zu lächeln, schenke jedem Menschen dein strahlendes Gesicht. Von dem einen oder anderen wirst du sicherlich belohnt werden.

Stell dir mal vor wie friedlich die Welt wäre, wenn alle nur noch aus Liebe handeln. Was meinst du, wie weit wären wir da noch vom Weltfrieden entfernt?

Ich kann nicht vergeben oder positiv durch die Welt gehen!

Meine letzten Worte kannst du nicht umsetzen?

Du wurdest dafür zu sehr in der Vergangenheit verletzt?

Der Schmerz sitzt einfach zu tief?

Die Menschen sind böse?

Dein Leben ist kacke, du hast keinen Grund zum Lachen?

Versuch dir vor Augen zu halten, dass es anderen Personen aus deiner Umgebung eventuell genauso geht! Fast kein Mensch wird böse geboren, und wenn doch, liegt eine ernsthafte Krankheit vor. Jeder gesunde Mensch wird von Geburt an mit einem wertvollen Herz geboren, nur die Umgebung formt das Herz. So sind viele Täter bereits vom Leben gezeichnet. Manch einer schafft es vielleicht, mit negativen Erlebnissen umzugehen, der eine oder andere rutscht jedoch ab, den boshaften Versuchungen kann er womöglich nicht widerstehen.

Sind sie deshalb gleich schlechte Menschen?

Konntest du im Leben jeder Versuchung mit Stärke entgegen treten? Hast du noch nie geraucht oder Alkohol getrunken?

Fehler gehören nun mal zum Leben dazu, denn nur dadurch kann man sich auch ändern. Im Idealfall sollte es jedoch dazu gehören, diese zu bereuen und anderen zu vergeben.

Vergebung bringt Friede in die Welt – Menschen können sich ändern!

Vergeben lernen

Es ist nicht schlimm zu vergeben

Du brauchst dir nur mal meine Vergangenheit anschauen. Ich war der Schreck aller Lehrer, das Sorgenkind schlechthin. Kein Schulabschluss, Schlägereien, Drogen und Raubüberfälle gehörten in der Jugendzeit zu mir, wie die Zigarette in meinen Mund. Es hat einige Taten, negative Drogenerfahrungen und eine Gerichtsverhandlung gedauert, bis ich die richtige Weggabelung entdeckt habe. Seither lebe ich ein Leben ohne Drogen, Alkohol und kriminelle Handlungen.

Vielleicht ist genau dieses Schattendasein auch der Auslöser für mein Verständnis mit Tätern und gefallenen Engeln!? Denn ich war, wie viele, nur gezeichnet vom Leben und habe nicht mit dem klaren Bewusstsein gehandelt. Aus diesem Grund möchte ich dazu aufrufen, mehrmals hinzuschauen und zu überlegen, ob Wut und Hass wirklich die Lösung für alles ist.

Tritt man z.B. einem Täter ständig mit Wut und Hass gegenüber, so wird sein Fehlverhalten – und auch seine negative Einstellung – eher verstärkt. Wird ihm jedoch vergeben und mit Liebe entgegen gekommen, so bekommt er auch eine bessere Chance, sich neu zu formen. Dass Vergebung schwer ist, steht außer Frage. Aber ich weiß, dass jeder Mensch stark genug ist, dies zu können, er benötigt zum Vergeben nur die richtige Motivation. Halte dir also immer meine oder ähnliche Worte vor Augen! Du tust es nicht nur für dich, sondern für die zukünftigen Opfer, für die Liebe in deiner Umwelt und für ein friedliches Miteinander.

Weltfrieden & Liebe auf Erden fängt bei jedem Einzelnen an!

Ich vertrete daher die Auffassung, eine liebevollere Umgebung bis hin zum Weltfrieden hat jeder selber in der Hand. Sobald 51% der Weltbevölkerung nur noch in Liebe handelt, ist der Frieden auf Erden nicht mehr weit. Denn es gewinnt bei jeder Wahl, Wettkampf oder Spezies entweder die Mehrheit, die Stärkeren oder die Intelligenteren. In Liebe handelnde Menschen besitzen zumindest die Fähigkeiten der Stärke und Intelligenz. Das heißt jedoch nicht, dass in Wut lebende Menschen dumm sind! Sie können vorübergehend nur nicht auf die Gesamtheit ihrer Intelligenz zugreifen.

Merke dir als Schlusssatz: Erst wenn du vergeben kannst, können auch deine Fehler vergeben werden!

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